Giuditta

Giuditta
Operette in fünf Bildern von Franz Lehár (1870 – 1948), uraufgeführt im Jahr 1934 in der Wiener Staatsoper.
Giuditta ist ein Spätwerk Franz Lehárs. Er selbst bezeichnete sein letztes Bühnenwerk als „musikalische Komödie“, wenngleich der letzte Vorhang dieses für Sänger und Orchestermusiker anspruchsvolle Musiktheaterstück auch ohne das genretypisches Happy-End fällt.
Das von Fritz Löhner-Beda und Paul Knepler verfasste Libretto erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe, die jedoch den Herausforderungen, die die Zeit und die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Liebenden mit sich bringen, schlussendlich nicht standhalten kann.

Große Gefühle und ein mitreißendes musikalisches Feuerwerk
Die Handlung des Stücks spielt in den dreißiger Jahren und beginnt in einem Varietétheater in einer Hafenstadt in Süditalien. Dort arbeiten auch die schöne und als Revuestar gefeierte Giuditta und ihr um einige Jahre älterer Ehemann Manuele. Der junge Hauptmann Octavio, der mit seinen Kameraden in der Stadt weilt und auf den Befehl zu einem Einsatz in Nordafrika wartet, verliebt sie unsterblich in Giuditta. Diese, unglücklich und gelangweilt in ihrer Ehe, flüchtet sich in die Arme von Octavio und entscheidet sich, mit ihm nach Afrika zu gehen und ihren Ehemann zu verlassen.

Für das Liebespaar folgt eine Zeit des rauschhaften Glücks, das aber nicht von langer Dauer ist. Octavio muss einrücken. Er lässt Giuditta ungern zurück, vor allem auch weil er aufgrund ihres leidenschaftlichen Temperaments an ihrer Treue zweifelt. Giuditta will ihn überreden zu desertieren, doch sein Freund Leutnant Antonio bringt ihn im letzten Augenblick davon ab. Giuditta fühlt sich und ihre Liebe verraten, bleibt enttäuscht und verletzt zurück und beschließt, wieder als Künstlerin zu arbeiten. Bald ist sie die Attraktion im berühmten Etablissement „Alcazar“. Die betuchten männlichen Gäste – unter ihnen Lord Barrymore, der ihren aufwändigen Lebensstil finanziert – liegen ihr zu Füßen. Octavio, der inzwischen den Militärdienst quittiert hat, um mit Giuditta wieder zusammen zu sein, spürt sie im Nachtclub auf und merkt, dass er sie nicht zurückgewinnen kann.

Es vergehen einige Jahre bis sich Octavio und Giuditta wieder zufällig in einem Hotel begegnen, wo Octavio als Barpianist seinen Lebensunterhalt verdient. Giuditta steigt mit ihrem aktuellen Liebhaber dort ab. Bei ihr entflammt die alte Leidenschaft und sie will ihn zurückgewinnen, doch seine Gefühle für sie sind erloschen. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass zu viel passiert ist und sie nicht mehr dort anknüpfen können, wo alles begann.  

„Freunde, das Leben ist lebenswert!“
Nicht nur Octavio im Liebesglück mit seinem Ohrwurm „Freunde, das Leben ist lebenswert“ und die feurige Giuditta mit „Meine Lippen, die küssen so heiß“, sondern auch das Buffopaar Pierrino und Anita, die im selben Etablissement arbeiten wie Giuditta und deren Wege sich immer wieder kreuzen, begeistern mit mitreißenden Melodien.

Vorbericht in Westallgäu Plus vom September 2023

Vorbericht in der Printausgabe von „Kultur“ in der Ausgabe vom Oktober 2023

Vorbericht in der Krone Vorarlberg vom 3. Oktober 2023

Vorbericht im Dornbirner Anzeiger vom 5. Oktober 2023

Ankündigung im Gemeindeblatt Götzis vom 5. Oktober 2023

Text auf kulturzeitschrift.at vom 7. Oktober 2023

Bericht in den Vorarlberger Nachrichten vom 7./8. Oktober 2023

Bericht in der Kronen Zeitung – Vorarlberg vom 9. Oktober 2023

Rezension von Christa Dietrich / Dietrich Kultur vom 10. Oktober 2023

Fernsehbeitrag in ORF Vorarlberg heute vom 11. Oktober 2023

Veranstaltungstipp im Rheintaler Bote vom 11. Oktober 2023

Bericht im Dornbirner Anzeiger vom 12. Oktober 2023

Bericht im Gemeindeblatt Götzis vom 12. Oktober 2023

Bericht im Gemeindeblatt Lustenau vom 27. Oktober 2023

„Wieder Festspielzeit in Götzis“ – Beitrag in Westallgäu Plus vom November 2023

Giuditta – Bettina Wechselberger
Die Sopranistin studierte Gesang und Instrumentalpädagogik in Graz und Lugano und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Bei den Opernfestspielen in St. Margarethen sang sie in „La Traviata“ und „Rigoletto“. Weiters konnte man sie in zahlreichen Operettenproduktionen wie „Victoria und ihr Husar“ oder „Land des Lächelns“ hören. Im Schauspielhaus Graz sang sie an der Seite von Elisabeth Rath. Konzerttätigkeit in Asien, Amerika und Südafrika. Die gebürtige Steirerin ist weiters mit der Grazer Akademischen Philharmonie, dem Robert-Stolz-Orchester, den Wiener Bachsolisten und den „Walzerperlen“ zu hören. Seit 2021 Direktorin der Musikschule Bregenz.

Talk mit Bettina Wechselberger im „WANN & WO“ vom 15. Oktober 2023

Octavio – Patrik Horňák
In Trenčín in der Slowakei geboren, wohnhaft in Stuttgart. Studium an der Hochschule Hanns Eisler Berlin (Prof. Scot Weir) und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart (Prof. Teru Yoshihara). Master im Fach Klarinette an der Hochschule für Musische Künste in Bratislava sowie Master Gesang. Debut an der Deutschen Oper Berlin in „Neue Szene III“, 2019 als „Ferrando“ am Wilhelma-Theater Stuttgart in „Cosi fan tutte“ sowie als Toni Reischmann in Henzes „Elegie für junge Liebende“. 2021 war er als „Gabriel von Eisenstein“ in der „Fledermaus“ (J. Strauss) mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz zu hören.

Anita – Jana Stadelmayr
Die Sopranistin stammt aus Tirol und studiert derzeit noch ihren Bachelor Gesang in Linz bei Univ.-Doz. Katerina Beranova. Schon mit acht Jahren hat sie ihre erste solistische Rolle am Tiroler Landestheater übernommen. Schon während der Schulzeit erhielt sie Sprech- und Schauspielunterricht. 2019 gewann sie den Publikumspreis des Josef-Kuderna-Stipendiums Österreich. 2021 und 2022 war sie am Tiroler Landestheater engagiert. Rollen- und mtvo-Debüt als „Papagena“ in unseren gefeierten „Zauberflöte“ 2022 anschließend als „Gretel“ in der Oper „Hänsel und Gretel“ im Zuge einer Uniproduktion. 2023 folgte ein Engagement am Stadttheater Bad Hall als „Annamirl“ in der Operette „Der fidele Bauer“.

Pierrino und Professor Martini – Daniel Raschinsky
Der Bariton wuchs in Südwestdeutschland auf, studierte Gesang und Master Oper an der Musikhochschule Stuttgart. Schon zu Beginn des Studiums begann seine bis heute rege Konzertaktivität sowohl im Oratorien- als auch im Liedbereich. In Ensembles wie den Rundfunkchören des WDR und BR ist er regelmäßig als Freier Mitarbeiter aktiv. 2012 führte in sein Weg nach einem Gastspiel an der Staatsoper Stuttgart weiter ans Tiroler Landestheater in Innsbruck, wo er in vier Spielzeiten verpflichtet war. Zuletzt beim mtvo als „Dr. Falke“ in der „Fledermaus“ und als „Papageno“ in „Die Zauberflöte“ 2022.

Manuele – Riccardo DI Francesco
1965 in Hohenems geboren und aufgewachsen. Bereits in der Kindheit musikalisch aktiv als Solist beim Knabenchor und mit dem Akkordeon. Neben seinem Beruf als Maschinenbauer spielte er zehn Jahre bei den „Fraxner Buaba“ Unterhaltungsmusik, bevor er in Florenz und an der Uni Wien Klassischen Gesang und Musikdramatische Darstellung studierte. Seit 2011 ist er Freischaffender Künstler. Seit kurzem fährt er zudem als begehrter Busfahrer unter anderem die Topsportler des Landes mit Bösch Reisen zu den Auswärtsspielen.

Antonio – Christian Feichtmair
Der Bariton Christian Feichtmair ist aufgewachsen im Bayrischen Voralpenland bei Bad Tölz und studierte Gesang an der Musikhochschule in Freiburg im Breisgau. Er gastierte unter anderem am Freiburger Theater, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Heidenheimer Opernfestspielen sowie bei zahlreichen Konzerten und Festivals im In- und Ausland. CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit dem ORF, dem SWR, dem MDR und dem Bayerischen Fernsehen. Er lebt mit seiner Familie in Wangen im Allgäu.

mtvo Chorsolis
Sebastiano, Wirt – Nathan Sele
Lord Barrymore, Verehrer von Giuditta – Meinrad Müller
Herzog, weiterer Verehrer von Giuditta – Eberhard Paulus
Adjutant des Herzogs – Wolfgang Pfattner
Ibrahim, Besitzer des Etablissements Alcazar – Manfred Keckeisen
Zwei Kellnerinnen – Martina Parsch und Birgit Vogelsberger
Erster Kellner, junger Lehrling – Sophie Gruber
Zweiter Kellner, Herr Francois – Wolfgang Veit
Straßensänger – Kai Rist und Wolfgang Veit
Statist – Thomas Mitterlechner

Intendant, Dirigent – Nikolaus Netzer
Seit Oktober 2009 Direktor der Musikschule Feldkirch, weiters neuer Vorsitzender der Direktorenkonferenz des Vorarlberger Musikschulwerks. Als Intendant des Musiktheater Vorarlberg mit den drei Sparten Oper, Operette und Musical verantwortet er seit 2008 die künstlerische Leitung und feierte in dieser Funktion 2022 bei „Die Zauberflöte“ das 15-Jahr-Jubiläum.

Regie, Bühne, Kostüm, Licht – Norbert Mladek
In Innsbruck geboren, Instrumentalausbildung (Blockflöte, Horn, Klavier) und fast vierzig Jahre Mitglied des Wiltener Männerchores. Gesangsstudium und Studienaufenthalt in Rom, danach Regieassistent beim Tiroler Landestheater. 1992 Regie-Debüt, seit 1996 als freischaffender Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner tätig. Seit 1992 Dozent für die Academia Vocalis Wörgl (Opernworkshop und darstellendes Spiel für Kinder und Jugendliche). Seit 2015 Lehrauftrag Musik-Theater-Projekt an der PH Tirol. Produktionen in Alpbach, Antwerpen, Berlin, Brüssel, Götzis, Innsbruck, Lausanne, London, Maastricht, Matrei/Osttirol, Paris, Thiersee oder Wien.

Choreografie, Tanzensemble – Christine Hefel, Dance Art Company
Chorleitung – Darina Naneva
Maske – Petra Knafl (Leitung), Margit Ender (Chor), Claudia Moosbrugger, Marina Meinhardt
Musikalische Assistenz – Michael Köck
Korrepetition – Nora Calvo-Smith
Regieassistenz – Angela Dockal
Produktionsassistenz – Patrick Walser
Bühnenmeister – Manfred Keckeisen
Abendspielleitung, Lichtinspizienz – Angela Dockal, Patrick Walser
Stückeinführung – Gerhard Mayer
Koordinator Technik AMBACH – Reinhard Mathis
Kartenvorverkauf – Heidi Amann
Präsidentin – Margit Hinterholzer

mtvo/Orchester
Violine I – Markus Kessler (Konzertmeister), Silja Raeber-Köck, Marion Abbrederis, Stephanie Breuss, Kevin Bosshard, Paula Barrocal
Violine II – Sylvia Schwarz, Andrea Mannhart, Franziska Ude, Gabi Elsensohn
Viola – Andreas Eisenhut, Florin Schurig, Annette Heil, Imgesu Tekerler
Cello – Frank Westphal, Ulrike Mohr, Klara Willinigg
Kontrabass – Dorit Wocher, Angelika Bertel
Flöte – Gabi Ellensohn, Regine Wischuf
Oboe – Herminie Wehinger, Imana Zaffignani
Klarinette – Judith Stark, Claus Karitnig
Fagott – Werner Gloor, Ursula Fend-Walser
Trompete – Daniel Huber, Thomas Vötterl
Horn – Martin Pfeffer, Janik Engl, Stefanie Kasseroler, Gerhard Fend
Posaune – Bernhard Kurzemann, Wolfgang Bilgeri, Zsolt Ardai, Thomas Witwer
Schlagwerk – Wolfgang Wehinger, Markus Lässer, Raphael Keller
Harfe – Andrea Gamper

mtvo/Chor
Sopran – Birgit Hartmann, Elisabeth Hofacker, Marlene Nagel, Martina Parsch, Magdalena Paulus, Aletha Prantl
Alt – Margit Ender, Friederike Graf, Manuela Lins-Schubert, Sieglinde Rentsch, Birgit Vogelsberger, Henriette Hilbe, Edith Schmid, Marlene Solér-Häusle
Tenor – Sophie Gruber, Konrad Hug, Eberhard Paulus, Kai Rist, Nathan Sele, Wolfgang Veit
Bass – Ernst Feurstein, Manfred Keckeisen, Meinrad Müller, Wolfgang Pfattner
Chorsprecherinnen – Friederike Graf, Martina Parsch

„Mit viel Herzblut auf der Bühne“ – VN HEIMAT Feldkirch vom 3. Oktober 2023

mtvo/Ballett
Choreografie – Christine Hefel
Tänzerinnen – Lea-Maria Burger, Amelie Hämmerle, Gloria Juriatti, Irina Koschar, Julia Morocutti

mtvo/Backstage
Einsingen – Aletha Prantl
Verfolger – Silvia Tiefenthaler
Kulinarik – Konrad Hug
Webmaster – Elisabeth Hofacker, Wolfgang Pfattner
Chor-News – Sieglinde Rentsch

mtvo/Foyer-Team
Sicherheit, Abendkassa, Einlass – Sigi Österle, Utz Ausserer, Thomas Mitterlechner, Silvia Tiefenthaler, Mike Tiefenthaler, Heidi Amann, Monika Berchtold, Christine Wohlgenannt